Vanlife: Nachtschicht und Dachzelten in München VLOG#0021

Saudoof, wenn du zwischen zwei Nachtschichten in München
im Dachzelt schlafen möchtest.
Es sind überall Leute.

Was soll das?

Also: Such, such, such, such, such,
nach dem besten Stellplatz zwischen zwei Nachtschichten.

Ich bin am Kirchsee.
Es regnet.
Und es ist Montag.
Kein Schwein da.
Ein Typ war mit seinem Hund da.
Und ich gehe jetzt erstmal baden.

Der Trick ist, bei so einer Temperatur:
Einfach machen.
Gar nicht erst überlegen.
Könnte kalt sein oder so?
Soll ich das tun?
So ein Schmarrn. Also:
Ich will ein bisschen sauber werden, ein bisschen erfrischt werden.
Und: Das ist mir jetzt Wurst, dass es kalt ist.
Ich gehe ja dann raus und dann ziehe ich mich an.
Und dann ist es wieder angenehm.
Der kurze Moment, wenn man rein geht.
Das geht schon.

Es wäre natürlich Quatsch, hier stehen zu bleiben.
So nah am See.
Weil, da kommt der eine oder andere Spaziergänger.
Deswegen fahre ich auf den entferntesten von den Parkplätzen.
Der ist noch ein paar Hundert Meter wieder zurück.

Jetzt mit meinem Viech habe ich ja auch noch die Option,
im Auto zu schlafen.

Das ging jetzt aber schnell.
Das geht ja schneller als das Dachzelt aufbauen.
Und es ist viel gemütlicher.
Finde ich.
Wie so eine kleine Höhle.
Nur, ich kann mich natürlich jetzt nicht auf den Beifahrersitz
oder Sitz/ Fahrersitz setzen, weil, da ist jetzt alles voll.
Ich habe halt einfach noch Zeug.
Ich habe ja eh schon alles aussortiert.
Wenn ich noch mehr aussortiere, habe ich nix mehr.

Also gut, ich habe ja noch keine getönten Scheiben.
Das heißt, theoretisch, wenn jemand neben mir parken würde,
könnte er mich sehen.
Aber das ist eben der Parkplatz, der am weitesten vom See entfernt ist,
und wenn hier schon jemand zum Spazierengehen bei dem Sauwetter her fährt,
dann fährt er ja direkt zum See.
Also, warum sollte hier jemand parken?
Und mein Gott, dann sieht er mich halt.

Also gut, es ist nicht so ruhig wie am Kirchsee.
Das ist der Seehamer See.
Aber ich will halt nicht jeden Tag am selben Platz stehen.
Kann ich sowieso nicht. Darf ich nicht.
Und deswegen bin ich mal woanders hin gefahren.

Also, ich sehe den See schon.
Aber da ist überall Vogelschutzgebiet.
Und ich weiß noch nicht, ob man da überhaupt hingehen kann.
Ich gehe dann mal ein Stück weiter und schaue,
ob irgendein Weg da hin führt.

Wir kommen der Sache näher.
Also, hier ist noch ein Parkplatz.
Aber das ist so ein schmaler.
Außerdem – ja, okay, das gilt sicher nicht für den Parkplatz –
dass man hier die Parkplätze nicht nutzen darf – what?
Parkplätze nutzen ist durchgestrichen.
Ich glaube, die meinen, man soll die Parkplätze nutzen.
Okay, auf jeden Fall, hier geht schon mal ein Weg rein,
also man kann schon zum See.
Alles klar.

Okay. Leider ist Baden verboten.
Baden, Bootfahren, Surfen und ähnliches in den Gewässern untersagt.
Von den Stadtwerken München.
Weil: Wasservogel-Ruhezone.
Also, es ist ein wunderschöner See, der Seehamer See.
Und es wäre hier eine Badestelle,
aber da darf man nicht baden.
Alles klar. Na gut, dann woanders hin.

Also, wir haben in diesem Ort und an diesem See
eine ganz besondere Situation:
Zum Beispiel gibt es hier einen Campingplatz.
Ganz süß. Ganz hübsch.
Aber da sind halt nun mal tagsüber die Leute wach.
Also: Das macht keinen Sinn.
So. Dann gibt es hier zwei Wohnstraßen.
Sozusagen mit Zugang zum See über die Wiese.
Super, aber: Da ist Campen verboten.
Und so wie ich die Leute kenne,
werden die dann sagen,
da darf ich nicht schlafen,
obwohl ich gar kein Campingwagen bin.
Aber man darf in dem Seehamer See baden.
Aber die Badestellen sind halt auf der Seite hier.
Und da ist halt eine blöde Wiese,
die total nass ist,
weil es geregnet hat.
Und jetzt latsche ich da drüber.
Ich habe noch andere Schuhe, von dem her,
wenn die jetzt batscherlnass (bayerisch für triefend nass) sind,
dann nehme ich einfach andere her.
Ich muss morgen sowieso zum Waschsalon,
dann kommen die Turnschuhe gleich in die Waschmaschine.
Und danach in den Trockner.
Das sind Adidas, die halten das aus.
So, dann schauen wir mal,
wie weit man da über die Wiese gehen muss,
bis man da mal beim See ist.

Gar nicht kalt.
Also, ja, normal kalt.
Mei, ist das klar. („Mei“ ist ein Ausruf der Überraschung im Bayerischen)
Sehr, sehr sauber.
Und es geht ein frischer Wind.
Ich hätte die steinschützenden, fußschützenden Badeschuhe mitnehmen können.
Aber an das denke ich immer nicht.

Ihr seht vielleicht mein Auto da hinten.
Bei dem mittleren gewaltigen Haus mit rotem Dach und grüner Zierleiste.
Da steht er.
Würdet ihr über die Wiese barfuß gehen?
Oder die klatschnassen Schuhe wieder anziehen?
Ich bin Naturliebhaberin und risikofreudig.
Ich gehe barfuß rüber.
Ich zeige euch später meine Füße,
ob die noch unversehrt sind.

Ja, keine einzige Schramme davon getragen.
So, ab zu dem Parkplatz.
Jetzt habe ich mich erschrocken.
Da drüben ist ein – ich wollte schon sagen, Staubsaugerroboter,
aber es ist natürlich ein Rasenmäherroboter.
So süß.
So, aber jetzt muss ich glaube ich Schuhe anziehen,
weil, sonst kann ich nicht fahren.

Ja, du süßer Kleiner.
Na komm, na komm!
Du Kleiner!
Oh nein, er fährt auf die Straße!
Okay, er kapiert es. Süß!
Geil. So eine geile Technik.

Okay, ich habe hier eine Situation.
Eine Wandergruppe von Omis und Kindern.
Es sind immer noch Ferien.
Deswegen baue ich das Dachzelt nicht auf.
Sondern suche mir einen ruhigeren Platz.
Vielleicht ein Stück weiter weg vom See.
Ich meine, baden war ich ja schon.
Also, auf geht’s!

So, ich bin am Ende meiner Kräfte mit dem Suchen.
Und ich fahre jetzt in die Wiese.
Und hoffe, dass mich der Bauer nicht findet.
Weil, da müsste der Bauer eigentlich zustimmen.
Und keine Ahnung, wie weit ich da fahren soll.
Mein Auto schafft das schon.
Da ist schon mal jemand gefahren.
Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob das vielleicht ein Traktor war.
Aber es ist auf jeden Fall machbar.
Also wenn ich hier nicht wieder raus komme,
dann muss ich sowieso einen Bauern fragen,
ob er mich raus zieht.
Falls der Bauer verärgert ist, dass ich in seiner Wiese stehe,
dann kann ich ihm gleich etwas anbieten.
Ich glaube, da ist ein Querweg.
Da komme ich also auch noch anders raus.
Das ist von der Straße nicht einsehbar.
Und vielleicht geht hier irgendjemand spazieren.
Aber das ist mir jetzt egal.

Das Lied aus meinem Video, von Olaf Rieger

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