Vanlife: Meine Lieblingsorte #005 Altmühltal Teil 2 VLOG#0018 #dachzelten

Schau dir Teil 2 meines Kurzurlaubs im Altmühltal an.
In Teil 1 waren wir am Altmühlsee und am Brombachsee.
In Teil 2 sind wir die Altmühl weiter flussabwärts gefahren.
Schau selbst!

Ich habe einen Steinbruch entdeckt.
Das hat das Altmühltal so an sich.
Und ich will da jetzt einfach mal rein fahren.
Da ist kein Verbotsschild.
Und es ist keiner da.
Also kurz mal da rein fahren.
Also, das sieht man nicht auf der Kamera, aber es geht ziemlich steil runter.
Es ist für normale Autos nicht so toll zu fahren.

(Willst du sehen, was der Skoda Kodiaq im Gelände kann?
Ich fahre demnächst zu einem Offroad Treffen.
Bleib dran!)

(Wir sind in Eichstätt.)

Gleich geschafft!

Jetzt hat das Café Ruhetag.
So ein Mist.
Und ich glaube, es ist das einzige direkt an der Altmühl.
Aber da hinten, das hat zumindest ein bisschen Fernsicht auf die Altmühl.
Gehen wir da hin.

Es gibt einen Käsekuchen.
Und Schatz hat einen Erdbeerkuchen.
Und wir wissen, dass da vorne die Altmühl ist.
Auch wenn man es nicht gescheit sieht.
Und wir haben eine Palme.

Die Altmühl ist hier saukalt.
Die fließt hier auch noch frisch rein.
(In Wirklichkeit ist das nicht die Altmühl, sondern das Wasser kommt von einer Quelle.)

Das ist ja richtig mit Arbeit verbunden.
Na toll. Ich glaube, da braucht man einen Stöpsel.
Das fließt ja alles gleich wieder ab.
Da muss einer pumpen.
Hier kommt es auch noch raus.
Dankeschön.
Das wird ja nie ganz voll.
Ich halte hier man mit dem Finger zu.
Okay, das reicht, du kannst aufhören zu pumpen.
Normal gehört das irgendwie voll gemacht.
Aber jetzt bleibt es noch ein bisschen drin.
Ich habe zwar heute früh schon im Brombachsee gebadet.
Aber da war irgendwie so viel Grünzeug drin.
Ich fühle mich seither so grün.
Herrlich!
Jetzt bin ich wieder erfrischt.

Ein süßer alter Käfer.
Und wunderschönes Eichstätt.

Der Dom!
Ich weiß nicht, ob man drinnen filmen darf.
Mal kucken.
Ob man überhaupt rein kann.

Also man soll sich halt respektvoll benehmen.
Aber fotografieren ist nicht verboten.
Moment, 14:30-16:00 Uhr.
Wie spät haben wir’s?

So scheee. (bayerisch für „schön“)
Da wird renoviert.
Schau mal, die Orgel. Wahnsinn.
Der Altar.

Wie krass!
Der Sporer!
Sofort wieder erinnert.
31 Jahre nicht hier gewesen.
Da haben wir Internatsschülerinnen unser Schulzeug gekauft.
Wenn uns das ausgegangen ist.
Bleistifte und Blöcke und so.
Und dann so unnötiges Zeug wie einen hübschen Radiergummi.
Und da sind wir immer runter in die Innenstadt.
Aber wir haben nur einen Nachmittag Ausgang gehabt.
Da sind wir natürlich dann in die Stadt.

Ich bin ja so autobegeistert.
Deswegen denke ich da nicht:
Oh, ein Autolaster, und der steht im Weg,
sondern ich denke:
Was, nur einer von eins, zwei, drei, vier,
fünf, sechs, sieben, acht
kauft einen gescheiten SUV.

Das war dann natürlich immer unser Rückweg zum Internat.
Mein Gott, das ist so komisch.
Ich war ja in dem Internat bloß ein Jahr.
Aula.
Da sind wir nie rein gegangen.

Da war ich ein Jahr in der Schule.
In der fünften Klasse.
Das ist das musische Gymnasium.
Also Gabrieli-Gymnasium Eichstätt.
Mit Internat, weil ich unbedingt mal in ein Internat wollte.
Ich weiß ja nicht, wer so alt ist wie ich, der kennt das,
also Mädchen kennen das:
Hanni und Nanni
und
Jette und Nette.
Und da stellt man sich das so toll vor:
Mitternachtspartys und viele Freundinnen.
Und dann ist das gar nicht so, sondern:
Um acht Uhr ist Zapfenstreich, Licht aus.
In der Früh um halb sieben oder sieben Studierzeit,
noch vor dem Frühstück.
Nachmittags zwei Stunden Hausaufgaben machen.
Und wer mit den schriftlichen Hausaufgaben fertig ist,
muss noch mündlich und Vokabelkontrolle.
Aber wir haben Super Learning gehabt.
Das war cool.
Da haben wir in einem Sessel gelegen.
Und Lateinvokabeln irgenwie meditativ uns angeeignet.
Also die Wörter weiß ich immer noch.
Aber Klavier kann ich nicht mehr.
Also ich kann mir schon noch irgendwas beibringen.

(in Pfalzpaint, einem kleinen Dorf zwischen Eichstätt und Kipfenberg)
Wir sind jetzt aus Eichstätt raus gefahren.
Weil, das Altmühltal hat so viel mehr zu bieten.
Und was soll ich sagen:
Andere Leute gehen gern in die Kneipe,
ich gehe gern in die Kneippanlage.

Wo ist es denn am tiefsten?
Da hinten, oder?
Es ist nirgendswo tief, gell?
Also die Quelle ist da hinten, wie heißt das?
Links von Isenbrunn.
Isenbrunn, aha.
Links von der Kirche.

So, unser vorletzter Morgen hier im Altmühltal.
Bis wir dann wieder kommen.
Erstmal frühstücken.
In Kipfenberg.
Schöne Quarktasche und Latte Macchiato.
Und hier ist eine wundervolle Burg.

Ich liebe Moos.
Ohne Moos nix los.
Und wir sind los auf die Burg.
Und ich habe die falschen Schuhe an.
Aber, mein Gott, so weit ist es ja nicht.

Das ist ja kurz und schmerzlos.
Man ist ja sofort bei der Burg oben.
Aber die ist in Privatbesitz.
Also man kann die nicht besichtigen.
Aber man hat hier das Museum.
Da kann man was besichtigen.
Da kucken wir mal kurz rein.

Ein Kastell.
Und unpraktischerweise ist das Bad außerhalb.

Das war ja so klar.
Die römischen Soldaten haben die germanische Sitte des Sturztrunks übernommen.
Also man durfte das nicht abstellen, sondern musste das in einem Zug austrinken.
Und… auf ex!

(In Riedenburg)

Also links ist die Burgruine Rabenstein.
Ist noch recht viel übrig bei der Ruine.
Da kann man jetzt auch gleich rauf.
Und da unten, das ist immer noch die Altmühl.
Auch wenn da Schiffe fahren.
Aber das mündet dann irgendwie so 10-20 km weiter bei Kelheim in die Donau.
So. Ab zur Ruine.

Ja, in die Ruine kann man leider nicht rein.
Aber dafür hat man hier eine perfekte Aussicht.
Und dann machen wir auf der Parkbank da bisschen Picknick.

Wir sind jetzt in einem Café direkt an der Altmühl.
Wir könnten theoretisch noch mit dem Schiff fahren.
Nach Kelheim, also da, wo die Donau dann ist.
Aber man hätte nur eine viertel Stunde Aufenthalt und
müsste schon wieder zurück.
Bisschen hektisch.
Deswegen einfach nur genießen.
Hier gibt’s alle Schorlen, die es überhaupt gibt.
Und auch bei Kaffee alle Geschmäcker und Mischungen.
Und das heißt hier Schweiger’s.

Mein Mann will so ein Boot.
Und würde mit mir am Gardasee drin leben wollen.
Geil.

Genial oder überflüssig?
Genial natürlich.
Ein Boot aus Marmor, das ausschaut wie ein Papierboot.

So was Schönes!
Totentanz im Altmühltal?
Okay.
Ich recherchiere das.

Also das mit dem Totentanz war offensichtlich so:
1979 haben die Wolfratshauser Künstler hier einen Totentanz veranstaltet.
Und haben sogar nackt in der Altmühl gebadet.
Und zwar als Protest gegen den Rhein-Main-Donau-Kanal.
Aber das ganze Projekt wurde natürlich trotzdem durchgeführt.
Schade, dass es Wolfratshauser waren, denn was haben die bitteschön
mit der Altmühl zu tun? Oder mit der Donau?
Die haben schließlich die Isar und die Loisach.
Aber gut.
Wolfratshauser und Riedenburger, haltet zusammen!

So, ich habe mal wieder eine Kneippanlage entdeckt.
Das ist schön, weil mir ist total heiß.
Und ich war seit heute früh nicht mehr im Wasser.

So. Und wir gehen in Essing essen.
Im Schneider Brauereigasthof. Seit 1640.

Wir wollten eigentlich zu einem Wanderparkplatz,
der da auch beschildert war auf Google Maps,
aber irgendwie sind wir falsch abgebogen
und nicht über die Brücke gefahren, sondern unten durch,
und sind dann hier an diesem Schiffsanleger Essing gelandet.
Und jetzt haben wir den perfekten Stellplatz.

Da hat vorher einer mit so einem Boot mit einer Gabel vorne dran
das ganze Zeug aus der Altmühl geholt.
Irre viel. Algen oder so.
Riecht ein bisschen wie Heu.
Das ist so viel, dass der ganze Fußweg damit belegt wird.
Das ist ja irre.
Es riecht auch nach Fischen, irgendwie.

Das kleine Dorf Essing, wo wir endlich essen werden, gleich.

Da hinten mit den blauen Schirmen, das ist das Restaurant.
Wir waren schon gerade da, um was zu trinken.
Wir hätten dann ein Brotzeitbrettl oder sowas essen können.
Aber ich wollte jetzt lieber was Warmes.
Und deswegen sind wir jetzt nochmal los da hin gepilgert.
Dafür haben wir ja jetzt auch schon einen Stellplatz gefunden, der super ist.
So große Schwanenküken.
Die sind bald nicht mehr Küken.

Mein Gott, das ganze Dorf spiegelt sich in der Altmühl.
Und die Berge. Und die Burg. So schön.
Näher kriege ich sie nicht ran.
Aber eigentlich völlig unpraktisch, da oben zu wohnen.
Man ist ewig weit vom Wasser entfernt.

Und, wer war’s? Josef Deifel.
Soldat in den Feldzügen Napoleons.
Aber ich glaube jetzt nicht, dass das der Konstrukteur von der Brücke ist.
Schau mal, es ist eine Algenproblematik bekannt.
Schau, die Kirche da, mei! Ist das scheee!
Und da, nochmal scheee.
Ich würde sagen, wildromantisch und idyllisch und hübsch.

Schatz und ich haben jetzt beide die Braumeisterpfanne genommen,
weil das ist mit Käse überbacken, und da kommt man ja nicht dran vorbei.
Und da fließt die Altmühl vorbei.
Und unser Urlaub ist bald vorbei.

Mein geiles Viech. Und wir auf einem so ruhigen Stellplatz.
Mit Aussicht auf die Altmühl.

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